Jacob Dahlgren - I, the world, things, life

*1970 Stockholm

2012
Wandinstallation
Dartscheiben, Pfeile

Die interaktive Arbeit von Jacob Dahlgren, im Besprechungsraum „Luke 1“ der Buss-Unternehmenszentrale, lädt ein, Ziele gemeinsam neu zu fokussieren und zu definieren.

Welche Bedeutung hat das Spielen, um Kreativität zu fördern und Lösungsstrategien zu entwickeln? Wie können wir aus gewohnten Denkmustern herausbrechen und diese erweitern?

Das anthropologische Konzept des „homo ludens“ beschreibt, dass das Spiel grundlegend zur Entstehung und Entwicklung von Kultur beiträgt. Spiel ist nicht nur ein Freizeitvertreib, sondern die Grundlage unserer Kultur. Es ist fundamental für soziale Interaktion, Kreativität und Problemlösung. Beim Spiel können Regeln und Rollen in einem geschützten Raum erprobt werden. Die formale Strenge und spielerische Unterwanderung von Dahlgrens Arbeit fördern Kreativität, soziale Interaktion und ermöglichen die Erweiterung von Denkmustern. Durch das Aufstehen, das Greifen nach den Pfeilen, das Positionieren zur anvisierten Dartscheibe und das Werfen, entsteht eine gelöste Stimmung, die den Raum und die Atmosphäre grundlegend verändert.

Bewegung wird hier nicht nur durch Interkation, sondern auch optisch erzeugt. Nach einiger Zeit der Betrachtung scheinen die Dartscheiben selbst zu flimmern. Dieser Effekt der optischen Täuschung verweist auf die Op-Art, eine Stilrichtung der 1960er Jahre, in der mit optischer Täuschung, Illusion und Bewegung gearbeitet wurde.

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Außerdem von Jacob Dahlgren in der Sammlung: 
Abstract, 2012 (eine farbintensive Wandinstallation im 5.OG)

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