Erfolgreich abgeschlossen: Buss vollendet Hafenlogistik-Großprojekt für Trianel Windpark Borkum II

Die Buss Energy Group war für die Hafenlogistik des Projektes Trianel Windpark Borkum II in der Nordsee verantwortlich.
Das Buss Terminal Eemshaven diente als Basishafen für die Lagerung, Vormontage und Verschiffung der 32 Windkraftanlagen.

Hamburg. Es ist das elfte Offshore-Projekt, das die Buss Energy Group am Buss Terminal Eemshaven erfolgreich abgeschlossen hat. Diese Woche verließ das Installationsschiff zum letzten Mal das Terminal, um die verbleibenden zwei Türme im Trianel Windpark Borkum II zu errichten. Die Inbetriebnahme der 32 Windkraftanlagen mit einer Leistung von rund 200 Megawatt ist Mitte 2020 geplant. Die zweite Ausbaustufe des ersten rein kommunalen Offshore-Windparks befindet sich 45 Kilometer nördlich von Borkum. Die geplante Betriebsdauer liegt bei 25 Jahren.

Die Buss Energy Group übernahm die komplette Hafenlogistik mit entsprechenden Ingenieursdienstleistungen sowie Qualitäts- und Arbeitssicherheitsleistungen für das Projekt. Dazu gehörten insbesondere die Entladung, Lagerung und Vormontage der Großkomponenten für die Installation auf See. Buss bewegte dabei viele Tonnen mit eigenem Equipment: Allein die Türme der Windkraftanlagen wiegen jeweils 380 Tonnen, die Gondeln jeweils 425 Tonnen. Jedes Rotorblatt misst knapp 75 Meter. Die Vormontage der Anlagen geschah mit eigenem Personal und unter der Regie der technischen Abteilung der Buss Energy Group. Auf See hat jede Windkraftanlage eine Gesamthöhe von über 200 Metern vom Meeresgrund bis zur Blattspitze und ist damit höher als der Kölner Dom. Der Rotorstern hat einen Durchmesser von 152 Metern.

„Wir freuen uns, dass wir mit Buss einen so kompetenten und verlässlichen Partner für einen reibungslosen Ablauf gefunden haben, sagt Klaus Horstick, kaufmännischer Geschäftsführer der Trianel Windkraftwerk Borkum II GmbH & Co. KG. „Wir danken insbesondere den engagierten Mitarbeitern für ihre Unterstützung in dem anspruchsvollen Großprojekt und dass sie auch für schwierige Fragestellungen stets eine Lösung gefunden haben“, ergänzt Irina Lucke, technische Geschäftsführerin der Trianel Windkraftwerk Borkum II GmbH & Co. KG.

In dem Projekt haben insgesamt 65 Kollegen von Buss zusammengearbeitet. „Bis vor kurzem lag im Offshore-Bereich unser Schwerpunkt in der Hafenlogistik. Durch die Übernahme von zwei spezialisierten Unternehmen aus der Windenergiebranche im letzten Jahr können wir nun alle Dienstleistungen rund um die Installation sowie Wartung von Windkraftanlagen und Rotorblättern aus einer Hand anbieten“, ergänzt Martin Schulz, Geschäftsführer von Buss Energy Group.

Über Buss Energy Group
Die Buss Energy Group zählt zu den führenden Unternehmen der On- und Offshore-Windenergie. Die Dienstleistungen in Deutschland und Europa umfassen die Installation und den Service von Windkraftanlagen und Rotorblättern sowohl an Land als auch auf See. Ergänzend bietet Buss mit dem Betrieb von Hafenanlagen die gesamte Basishafenlogistik an. International erfahrene Projektmanager sowie verschiedene Qualitäts- und Arbeitssicherheitsleistungen runden das Portfolio ab. Die Buss Energy Group gehört zur Buss-Unternehmensgruppe, die in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiert und rund 500 Mitarbeiter beschäftigt.

Über das Buss Terminal Eemshaven
Das Buss Terminal im niederländischen Eemshaven liegt in unmittelbarer Nähe zu den Offshore-Windparks in der Nordsee. Das Terminal ist 250.000 m2 groß, die Kailänge beträgt 694 m, und mit einer Kapazität von bis zu 35 Tonnen/m2 Flächenlast ist es auf das Handling von Offshore-Komponenten und Schwergut spezialisiert. Das Terminal hat bereits elf Offshore-Großprojekte betreut, da es mit seinem direkten Zugang zur offenen See die ideale Schnittstelle für die Offshore-Logistik bildet.

Über Trianel Windpark Borkum II
Am Trianel Windpark Borkum II sind die EWE AG mit einem Anteil von 37,5 Prozent und ein Joint Venture des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich mit 24,51 Prozent beteiligt. Die Stadtwerke-Kooperation Trianel gemeinsam mit 17 Stadtwerken aus Deutschland halten einen Anteil von 37,99 Prozent.

 

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